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Die Mocca-Milch-Eisbar lebt??? Anders als der Kurfürstendamm oder die Friedrichstraße ist Europas einziger Boulevard, der nach dem Krieg angelegt wurde, eine Prachtstraße von monumentaler Kühle. Die Karl-Marx-Allee, benannt nach dem kommu-nistischen Ökonomen und Philosophen Karl Marx, ist eine bedeutende Straße in den Bezirken Mitte und Friedrichshain von Berlin. Die ab 1952 als Parade- und Prachtstraße errichtete Stalinallee stand mit ihren "Arbeiterpalästen" für eine goldene Zukunft der DDR. Ironie der Geschichte: Ausgerechnet hier begann der Arbeiteraufstand im Juni 1953. Acht Jahre später erhielt die Straße ihren heutigen Namen: Karl-Marx-Allee. Heute stehen die von dem Architekten Henselmann im "stalinistischen Zuckerbäckerstil" errichteten Wohnblocks unter Denkmalschutz. Vom Frankfurter Tor aus in Richtung Alexanderplatz erlebt man eine Zeitreise durch die Architekturgeschichte der DDR. Stalinistische Wohnkomplexe treffen auf Plattenwohnbauten mit vorgezogenen Ladenpavillons. In diesem Teil der Allee befand sich auch der Standort für die Funktionärstribünen zu den alljährlichen zentralen Großdemonstrationen bis zum Ende der DDR. Die markantesten Bauwerke dieses Ensembles sind das Café Moskau, die Mocca-Milch-Eisbar und das Kino International |





